Plotten oder „Einfach losschreiben“? Finde deine Methode

Es gibt zwei Arten von Autoren: Die Architekten (Plotter) und die Gärtner (Pantser). Die einen planen jedes Detail, die anderen werfen einen Samen in die Erde und schauen, was wächst. Zu welcher Gruppe gehörst du?

Der Architekt (Plotter)

Du weißt, wie das Buch endet, bevor du den ersten Satz schreibst. Du nutzt Methoden wie die Schneeflocken-Methode oder die Heldenreise.

  • Vorteil: Weniger Schreibblockaden („Was passiert als Nächstes?“), schnelleres Schreiben.
  • Gefahr: Die Geschichte kann mechanisch wirken. Charaktere haben keinen Raum zur Entfaltung.

Der Gärtner (Pantser / Discovery Writer)

Du hast eine Grundidee und eine Figur, aber keinen Plan. Stephen King ist ein berühmter „Pantser“. Er sagt: „Plots sind der gute Rat von Feiglingen.“

  • Vorteil: Maximale Kreativität, organische Wendungen, die dich selbst überraschen.
  • Gefahr: Sackgassen („Writer’s Block“). Du schreibst dich in eine Ecke und musst 50 Seiten löschen. Das Ende ist oft schwach.

Der Mittelweg: „Planting“

Die meisten erfolgreichen Indie-Autoren nutzen eine Mischform. Sie kennen die Meilensteine (Anfang, Mitte, Ende), aber nicht den Weg dazwischen. So hast du Struktur UND Freiheit.

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