Dialoge schreiben, die nicht hölzern klingen

„Guten Tag, wie geht es dir?“ – „Danke gut, und dir?“ – „Auch gut. Schönes Wetter heute.“
Gähn. Wenn deine Dialoge so klingen, legt der Leser das Buch weg.

Regel 1: Echte Sprache ist nicht Buch-Sprache

Im echten Leben reden wir viel Unsinn. Wir sagen „Äh“, wir wiederholen uns, wir reden aneinander vorbei. Im Buch müssen Dialoge destilliert sein. Sie müssen klingen wie echtes Leben, aber ohne den langweiligen Teil.

Regel 2: Vermeide „As you know, Bob“

Der schlimmste Fehler: Figuren erzählen sich Dinge, die sie beide schon wissen, nur um den Leser zu informieren.
„Wie du weißt, Bruder, ist unser Vater vor zehn Jahren gestorben, als das Haus abbrannte.“
Niemand redet so! Streiche solche „Info-Dumps“ ersatzlos.

Regel 3: Subtext

Die besten Dialoge sind die, wo das Wichtigste NICHT gesagt wird.
Sie sagt: „Der Kaffee ist kalt.“
Sie meint: „Unsere Ehe ist am Ende.“
Lass deine Figuren um den heißen Brei reden. Das erzeugt Spannung.

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